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Diese Highlights müssen Sie im Sultanat Oman gesehen haben:
Urlaubs-Reisen in Al Batinah, Omans Burgen-Land
Text und Fotos: Oman Tourism Deutschland
Foto: Sultanat Oman, Ministry of Tourism
Von viel Geschichte und Geschichten zeugen Omans trutzige Burgen und Wehrtürme.
Festungen, Schlösser und lange Sandstrände sind die Hauptattraktionen dieser Küstenregion.
Die Hafenstadt Sohar soll der Erzählung nach die Heimat des legendären Seefahrers Sindbad gewesen sein. Aufgrund ihrer Bedeutung für den Seeverkehr war Sohar damals als Majan bekannt vor Jahrhunderten auch die Hauptstadt von Oman.
Nach seiner Zerstörung im 10. Jahrhundert hat Sohar nie wieder seinen einstigen Glanz erreicht und führte in den drauffolgenden Jahrhunderten ein Schattendasein. In den letzten 30 Jahren jedoch erfuhr die Stadt einen erneuten Aufschwung und entwickelte sich zu einem der wichtigsten Wirtschaftszentren Omans. Hin und wieder wird es nach wie vor als das „Tor nach China” bezeichnet, da von diesem Hafen aus die Händler zu ihrer Reise nach China aufbrachen.
Die auf einem Hügel mit fünf imposanten Wehrtürmen erbaute Festung von Sohar ist ein Wahrzeichen von historischer Bedeutung. Heute beherbergt sie ein Museum mit Sammlungen von Artefakten aus verschiedenen Perioden der omanischen Geschichte.
Suwaiq, Rustaq und Nakhl sind besonders interessant wegen ihrer Festungen, der alten, gut erhaltenen Häuser und und der herrlichen Berglandschaft. Die Festung von Nakhl zeugt in außergewöhnlicher Weise von der geschichtlichen Bedeutung dieses Gebiets und wird der vorislamischen Zeit zugerechnet. Restaurierungsarbeiten hat es im 9. und 16. Jahrhundert gegeben.
Rustaq war einstmals Hauptstadt von Oman. Die Festung von Rustaq entstand vier Jahrhunderte vor der Zeit, da der Islam in Oman Fuß fasste. Im Gebiet um Rustaq gibt es außerdem heilende Thermalquellen, die bedeutendste davon ist Ain al Kasafa. Ihr Wasser hat eine Temperatur von 450 C und wird oftmals dafür gepriesen, dass es aufgrund seines hohen Schwefelgehaltes Linderung bei Rheuma und Hautkrankheiten verschafft.
Es gibt in diesem Gebiet drei bekannte Wadis, die es aufzusuchen lohnt Wadi Bani Ghafar; Wadi al Sahtan und Wadi Bani Auf. In den Bergen findet man eine Vielzahl von Höhlen, von denen beispielsweise die Al Sanaqha Cave über unterirdische Quellen verfügt.
Das reiche kulturelle Erbe Omans schließt eine Reihe altertümlicher Stätten ein, die jetzt von der UNESCO unter besonderen Schutz gestellt und in die Liste des Welterbes aufgenommen wurden.
Dazu gehören die Festung von Bahla, die archäologischen Stätten von Bat mit den 3000 Jahre alten Grabmälern Al-Khutm und Al-Ayn oder das Al Maha Reservat für die Arabische Oryxantilope und die Weihrauchstraße. Außerdem ist da Ubar, eine verlorene Stadt, die vor etwa 2000 Jahren im Sand von Dhofar versank und die Marco Polo während seiner Reise nach Oman im Jahre 1260 beschrieb. Zu den geschützten Gebieten gehören außerdem Al Baleed, der Standort der alten Stadt Zafar, Khor Rori, Shisr Bilad und Wadi Daika.
Im ganzen Lande finden sich mehr als 500 Festungen und Burgen, die in der jeweiligen regionalen Architektur erbaut sind und von einer bewegten und faszinierenden Vergangenheit zeugen.
Die freundlichen omanischen Menschen tragen das Ihre dazu bei, dass sich Oman als einladendes Reiseland präsentiert. Die Souks oder traditionellen Märkte vermitteln ein anschauliches Bild von der omanischen Lebensweise und bieten den direkten Kontakt zu den Einheimischen.
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